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EDA setzt Hilfe für palästinensische und israelische NGO aus +++ UN-Chef sorgt für Eklat

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Menschen im Gazastreifen medizinische Hilfe in Aussicht gestellt. Von Donnerstag an sollen französische Flugzeuge mit medizinischem Material in Ägypten landen, sagte Macron am Mittwoch nach einem Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi in Kairo. Ein Schiff der französischen Marine werde binnen zwei Tagen in Südfrankreich ablegen, um Krankenhäuser in Gaza zu unterstützen. Man werde sich für den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Medikamenten einsetzen.

Al-Sisi warnte vor der Ausweitung des Gaza-Kriegs. «Wir sehen mit grosser Sorge, dass der Kreislauf der Gewalt möglicherweise auf andere Parteien in der Region ausgeweitet wird», sagte er bei einer Pressekonferenz mit Macron. Das erklärte Ziel des Krieges sei, die Hamas und andere bewaffnete Gruppen im Gaza-Streifen zu liquidieren. «Wir müssen versuchen, den Einmarsch in den Gazastreifen zu verhindern, denn der Einmarsch in den Gazastreifen kann sehr viele zivile Opfer zur Folge haben», sagte er. Es sei wichtig, die Zeit zur Befreiung von Geiseln zu nutzen.

Macron betonte, er habe die Sorge vor doppelten Standards im Gaza-Krieg von Al-Sisi und auch bei seiner Begegnung mit dem jordanischen König Abdullah II. gehört. «Ich möchte hier sehr klar sein, Frankreich praktiziert keine doppelten Standards, das internationale Recht gilt für alle», sagte Macron. «Jedes Leben zählt und es gibt keine Hierarchie, alle Opfer verdienen unser Mitgefühl, unser Engagement für einen gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten und das variiert nicht.»

Die Zahl der bei dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel getöteten Franzosen bezifferte Macron mit inzwischen 31, zuletzt war noch von 30 die Rede gewesen. (sda/dpa)